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 Samantha und Torsten ...Ist das eine gute Idee?

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Tianah Cole
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BeitragThema: Samantha und Torsten ...Ist das eine gute Idee?   Do Aug 04, 2016 5:51 am



  • Oberstabsarzt Dr. Sabine  Petersen (Notärztin, 33 Jahre)
  • Feldwebel Torsten Biedenstedt (Rettungsassistent, jetzt Medizinstudent, 27 Jahre)
  • Feldwebel Samantha Da'Vin (Rettungsassistentin, jetzt Medizinstudentin, 25 Jahre)
  • Oberfeldwebel Paul Reinders (Rettungsassistent, 34 Jahre)
  • Hauptmann Jens Blank (Pilot. 34 Jahre)
  • Hauptfeldwebel Jan Wollcke (Techniker. 35 Jahre)
  • Obergefreiter Homann (27 Jahre)
  • Oberfeldarzt Professor Dr. Baldin (Professor, 45 Jahre)

[Alle handelnden Personen außer Samantha Da'Vin gehören dem Team der Rettungsflieger an.
Historische Anmerkung: Diese FanFiction setzt nach der zweiten Folge, der achten Staffel an.]

_________________


Zuletzt von Tianah Cole am So Aug 07, 2016 6:32 pm bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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Tianah Cole
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BeitragThema: Re: Samantha und Torsten ...Ist das eine gute Idee?   Do Aug 04, 2016 6:27 am


Neustart

Hatten sie ihn jetzt überredet oder nicht? Sam lief schon fast Furchen in den Teppich unter sich, als endlich die Tür aufging. Die Brünette blickte zur Tür und schaute den Mann, der herein kam erwartungsvoll an. Wie die Brünette auch war der Blonde Feldwebel und trug die graue Uniform-Kombi der Flieger.
Sam spielte am Ende ihres Zopfes herum und trat zu ihrem Kollegen. "Und?", fragte sie. Feldwebel Torsten Biedenstedt lächelte sie leicht an. Er versuchte, neutral zu schauen, aber das gelang ihm nicht. Die Brünette kannte ihn dafür zu gut. Sie legte ihm eine Hand auf die Schulter und blickte ihm in die blauen Augen. "Sag schon", drängte die Rettungsassistentin ihren Kollegen. Er nickte langsam. Ehe er dann die Hand von seinem Arm nahm und die Brünette vor sich in seine Arme zog, ihre die Hände an den Hintern legte und sie hoch hob. "Ich werde studieren. Das Team gibt ja sonst keine Ruhe", meinte Torsten noch immer lächelnd. Samantha grinste ihn an. "Ach? Nun doch?", wollte sie weiter wissen. "Was hat dich dazu gebracht? Ich meine... so von jetzt auf... gleich?"
Ein wenig komisch war das ja nun schon. Denn bisher hatte sich der Rettungsassistent, dem die Brünette bis nach Afrika gefolgt war, dagegen gewehrt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Und nun doch? Es erstaunte Samantha ein wenig. Aber sie freute sich über den Entschluss des Blonden. Sie legte ihm die Arme um die Schultern. "Du kannst mich wieder runter lassen Feldwebel Biedenstedt", meinte sie lächelnd zu ihm. Die Rettungsassistentin musste sich zusammennehmen, sich nicht zu dem Blonden hinunterzubeugen um ihn zu küssen.
Doch, das Risiko, dass jemand sie durch die Tür beobachten konnte war ihr zu groß. Torsten lies Sam wieder auf ihre Füße sinken. Er klapste leicht ihren Hintern und lies dann seine Hände von ihr. "Ab nächste Woche geht es dann los", sagte er. Sam nickte. "Für uns", beendete sie seinen Satz und lächelte. Die junge Frau stellte sich auf ihre Zehenspitzen und lehnte ihr Kinn leicht auf die Schulter des Mannes vor sich. "Du weißt schon, dass ich dich gern küssen würde?", flüsterte sie ihm ins Ohr und zog sich dann zurück.
Bisher wusste ja keiner von der Beziehung der Beiden. Nicht einmal ihre Vorgesetzten. Weder Sam noch Torsten wollten riskieren dass einer von ihnen versetzt wurde. Denn der Kommodore, wie sie festgestellt hatten mochte es nicht, wenn Paare auf einer Maschine waren. Auch wenn es eigentlich nicht so war. Sam war der Nachtschicht des BWRZ zugeteilt, aber dennoch waren die beiden vorsichtig.
Torsten nickte. Er trat einen halben Schritt zurück. "Dr. Baldin wird uns schon richtig unterrichten", meinte Torsten leicht lächelnd. Sam nickte langsam. "Davon gehe ich aus. Weiß er eigentlich dass wir beide zu seinen Studenten gehören werden?" Diesmal war es Biedenstedt der mit den Schultern zuckte. "Ich denke schon", meinte er.

... Das war vor zwei Monaten...
"Moa! Noch so eine Stunde und ich dreh durch", seufzte Samantha. Sie strich sich die Haare zurück und legte den Kopf in den Nacken. Die Brünette starrte die Decke über sich an. "Was wohl Anneliese grade macht?", fragte sie und sah zur Seite zu Torsten, der neben ihr saß. Er blickte sie an. "Hm? Was meinst du?" Sam lachte ihn an. "Na unser Team", erinnerte Sam. Sie boxte Torsten in die Seite. "Du bist heute nicht so ganz bei der Sache oder?"
Es kam ja schon mal vor, dass weder sie noch er groß bei der Sache waren, aber das hier war auch für Sam mal was Neues. Sie beugte sich wieder vor und blickte Torsten an. "An was denkst du?", wollte sie wissen, während sie ihren Kopf auf ihre verschränkten Arme legte, die auf dem Pult vor ihr ruhten. Erneut schien sie ihren Freund aus den Gedanken zu reißen. "Ich? An unser altes Team", sagte er ein wenig verwirrt. Samantha rollte mit den Augen. "Das habe ich doch grade auch gefragt", grinste sie. "Wir haben doch nachher Schluss hier. Dann können wir doch noch mal rüber ins Rettungszentrum, was meinst du?", schlug Sam dem Blonden vor. Er nickte langsam. "Klingt gut. Willst du fahren oder ich?", fragte er.
Sam lehnte sich wieder zurück. Sie lehnte den Kopf an seine Schulter. "Ich würde vorschlagen du fährst", meinte sie. Sie mochte es ja, mit ihm Motorrad zu fahren. Und warum denn nicht, nachher das Team besuchen? Es würde sicher allen gut tun.

Ein schwarzes Motorrad kam vor dem Rettungszentrum zum stehen. Die beiden Personen auf der Maschine stiegen ab und nahmen die schwarzen Helme ab. Unter dem einen Helm kam das Gesicht der jungen Samantha Da'Vin zum Vorschein, die ihre braunen Haare ausschüttelte. Unter dem anderen Helm hatte sich Torsten versteckt. Beide trugen schwarze Lederkleidung, was sie ein wenig älter aussehen lies, als sie wirklich waren. Beide waren so um die Mitte, bis Ende zwanzig.
"Oh, sie sind gar nicht da", bemerkte Sam, die den Blick über den Landeplatz schweifen lies. Torsten folgte ihrem Blick. Er nickte still. "Dann lass uns drinnen warten. Homann wird sich sicher freuen uns zu sehen", meinte der Blonde. Er legte sich seinen Helm über den einen Arm, während er mit der freien Hand nach der von Sam griff. "Kommst du? Oder willst du Wurzeln schlagen?", fragte er sie, während er sie leicht mit sich zog.
Sam folgte ihrem Freund ins Rettungszentrum. "Homann?", reif Sam, als sie auf dem Flur angekommen waren. Sie lies Torsten seine Hand los und öffnete ihre Jacke. Unter dieser trug sie ein blaues Shirt. Homann, kam um eine Ecke geschliddert. Er kam stolpernd vor den Beiden zu stehen. "Was ist denn...!? Sam!? Torsten!? Ihr hier!?", kam es von ihm. Die beiden ehemaligen Rettungsassistenten grinsten sich an. "Wir wollten euch besuchen, wenn es recht ist", lachte Sam. Sie griff wieder nach der Hand von Torsten.
"Leider, ist Anneliese aber grade unterwegs", sagte Homann bedauernd. Torsten lächelte den Dunkelhaarigen an. "Ich weiß. Können wir im Aufentaltsraum warten?", fragte Samantha. Homann nickte. "Klar." Auch Sam und Torsten nickten. Die beiden gingen den Gang weiter und betraten dann den Aufentaltsraum.
Viel hatte sich hier nicht verändert. Sam legte ihren Helm auf dem kleinen Tisch ab und lies sich auf das Sofa fallen. Auch Torsten folgte ihrem Beispiel; er legte den Helm ab und setzte sich zu seiner Freundin. Sie legte ihm den Kopf in den Schoß. Mit der Hand griff er nach ihrer und verflocht ihre Finger mit seinen. Sam schloss für einen Moment die Augen. "Horch mal", sagte sie.
Draußen war das Geräusch eines Hubschraubers zu hören. Sam hatte es schon so oft gehört, da konnte sie Anneliese schon von weitem hören. Die Brünette lächelte und öffnete die Augen. "Ich bin es auch irgendwie leid, dem Team das hier zu verheimlichen", sagte sie zu dem ehemaligen Rettungsasstenten über sich. Er beugte sich über sie und legte ihr kurz die Lippen auf ihre. Er löste sich aber schnell von der Frau, da draußen das Geräusch von Anneliese lauter geworden war und schließlich verstummte.
"... Und wie er geguckt hatte! Hat du das gesehen?", kam die dumpfe Stimme von Jan durch die Tür. "Ja, aber... wir konnten seine Tochter retten", kam die Antwort von Jens. Das Geräusch einer sich öffneten Tür lies die Stimmen wieder normal klingen. "Jetzt einen Kaffee", meinte Sabine. Sie war schemenhaft hinter der Wellwand zu erkennen.
Sam grinste zu Torsten hoch. "Habt ihr die Maschine endlich repariert?", fragte der Blonde. Sowohl er als auch Sam, in seinem Schoß grinsten das Team an, als es zusammenzuckte und die beiden anstarrte. "Samantha? Torsten? Ihr hier!?", fragte Wollcke. Die beiden ehemaligen Rettungsassitenten der Anneliese grinsten immer noch. "Das hat Homann auch eben gesagt", lachte Sam. "Ja, aber was macht ihr hier? Habt ihr keine Vorlesung oder so?", wollte Jens wissen. Er lies sich auf dem Sessel neben dem Sofa nieder. Torsten schüttelte den Kopf. "Nein, grade nicht." Jens nickte nachdenklich. Er schaute die anderen an. "Geht das nur mir so, oder verheimlichen die zwei uns was?"
Sabine und Wollcke blickten sich an. Auch Paul schaute zwischen den Kollegen hin und her.
"Was meinst du?", fragte er Jens. Der Pilot lächelte immer noch. Er nickte zu Sam und Torsten, wo sich Sam nun doch aufgerichtet hatte und wieder ihre Finger mit denen von Torsten verflochten hatte. "Hm...", machte Sabine nun nachdenklich. Sie grinste aber ebenfalls. Sie hatte eine Weile mit den beiden Assistenten gearbeitet und konnte schon sagen, dass sie die beiden recht gut kannte. Sie spielte, ihre Unwissenheit. "Was meinst du, Jens? Die beiden tragen jetzt Partnerlook?", fragte die Notärztin lachend. Der Pilot rollte mit den Augen. Auch der Bordtechniker lächelte nun. Er nickte und verschrenkte die Arme. "Wie habt ihr das eigendlich so lange geheim halten können?", wollte der Techniker wissen. Sam zuckte mit den Schultern. "Irgendwie ging es", meinte die Brünette. Sie lehnte ihren Kopf an die Schulter ihres Freundes.
Sie verbag geschickt, dass sie sich zusammen nehmen musste Torsten zu küssen. Aber so ging es jetzt grade auch. Sie suchte seine Nähe und das klappte ja ganz gut. Und vor den Kollegen musste sie sich nicht schämen, zu zeigen dass sie sich nun mal in ihren Kollegen verliebt hatte. Sowas kam vor. Und es war ja nun mal ihr Glück, dass ihre Gefühle erwiedert wurden. "Aber genug von uns! Wo kommt ihr her? Was hattet ihr für einen Einsatz?", fügte Sam hinzu. Sie schaute die Crew an. Sie war ja schon neugierig, was denn so passiert war, wo sie nicht mehr hier war.
Sabine lies sich neben Sam fallen und lehnte sich zurück. Es schien, als wäre es einer der wenigen Momente zu sein, in denen sich die Notärztin mal entspannen konnte. "Wir hatten ein Mädchen zu Fliegen. Sie war von einem Baum gefallen. Was meint ihr...?", sagte Sabine. Sie suchte den Blick der beiden Studenten. Kurz sahen sich die Beiden an und nickten dann. "Ich vermute mal ein Schädel-Hirn-Trauma oder einen Schädel-Basis-Bruch", sagte Sam. Sie lächelte leicht. Sicher konnte sie sich aber nicht sein, was es genau war, was das Mädchen nun hatte. Die Brünette suchte den Blick von Torsten. "Oder, was meinst du?", fragte sie. In seinem Gesicht sah man dass er überlegte. Er nickte dann nachdenklich. "Ich würde auf eine Gehirnerschütterung tippen, aber das sagte Sammy ja schon - Au!" Samantha hatte ihrem Freund mit dem Ellenbogen in die Rippen geknufft. "Nenn mich nicht Sammy!", knurrte sie ihn an und lachte.
Wollcke rollte leicht mit den Augen. Er sah zu Paul, der neben ihm stand. "Muss Liebe nicht schön sein?", kam es von dem Piloten. Sam und Torsten mussten lachen. "Och Wollcke, bist du eifersüchtig?", fragte Sam. Sie streckte dem Piloten frech die Zunge heraus, Ab und zu merkte man der Studentin nicht an, dass sie eigentlich schon auf die dreizig zuging. Aber wo war denn der Spaß wenn man nicht mehr über sich selber lachen kann? Sie lehnte sich ein wenig zurück und legte ihre Hand an die Wange von Torsten um sich dann zu ihm zu beugen. Sie legte ihre Lippen auf seine und küsste ihn so für einen Herzschlag lang. Was die anderen dachten, war ihr für den Moment egal. In dem Moment war ihr die ganze Welt egal.
Als sie sich von Torsten löste schaute sie aber dennoch ein wenig verlegen drein. Sie strich sich eine Strähne hinter die Ohren und lächelte das Team dann einfach an. Schämen tat sie sich nicht wirklich. Aber es war ihr dennoch ein bisschen peinlich. Sie lehnte sich wieder an Torsten an, der seinen Arm um sie sie legte, was Sam dazu veranlasste wieder den Kopf auf seine Schulter zu lehnen. "Was denn?", fragte sie einfach heraus. Soweit sie wusste, war sie derzeit kein aktives Mitglied des SAR 71. Also konnte sie ihren Kollegen auch vor den Anderen küssen. Jens schüttelte leicht den Kopf. Er lächelte und erhob sich. "Möchte noch wer Kaffee?", fragte er. "Ach ja, der Kaffee!", kam es von Sabine. Auch sie erhob sich und folgte Jens zu der Kaffeemaschine.
Ihren Platz auf dem Sofa nahm nun Jan ein. Er lehnte sich an die Rückenlehne und legte den Kopf in den Nacken. "Was bringt man euch eigentlich so bei an der Uni?", wollte nun Paul wissen, der sich einen der Stühle herangezogen hatte. Sam schaute Torsten kurz an und sah dann zu Paul. "Wir lernen derzeit einiges über Anatomie", sagte sie und lachte. "Als ob ich das nicht schon wüsste", fügte sie hinzu. "Als Rettungsassistenten haben wir doch eh einen Vorteil, den Anderen gegenüber oder nicht?", fragte Torsten die Frau in seinem Arm. Er strich ihr durch die Haare und hauchte einen Kuss auf diese.
Sam schaute auf. Sie beobachtete wie Jens und Sabine den Kaffee machten. Es war witzig, wie die Feldwebel fand. Sie fragte sich schon länger warum Jens und Sabine eigentlich kein Paar waren. Es aber auszusprechen kam ihr ein wenig falsch vor. Also hielt sie den Mund und beobachtete weiter. "Sabine?", kam es dann aber doch von der Studentin. Sie hob leicht den Kopf. "Kam es dir manchmal auch so sehr langweilig in den Vorlesungen vor?" Die blonde Notärztin drehte sich zu Sam herum, in ihren Händen hatte sie nun eine Tasse mit Kaffee und kehrte zum Team zurück. Sie lies sich auf dem Sessel nieder. "Manchmal schon, aber Professor Baldin ist ein guter Arzt, er wird euch schon das richtige Wissen beibringen", antwortete Sabine. Sie nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. Sie blickte über den Tassenrand, die beiden Studenten an. "Aber wie kommst du darauf, Sam?"
Die Brünette Frau wollte grade antworten, als der Alarm losging. Homann kam in den Raum. Er hielt einen kleinen Zettel in der Hand, den er Paul in die Hand drückte. "Verkehrsunfall am Hafen", kommentierte Paul. Er und die anderen Drei rannten schon los. Wenig später hob dann auch schon Anneliese ab und flog zu ihrem Einsatz.

Sam schaute dem Hubschrauber hinterher. Ihr Blick kehrte zu ihrem Freund zurück. "Und was machen wir, mit dem angefangenen Tag?", fragte sie. Torsten lächelte sie an. "Nun, wir müssten eigentlich noch für die Klausur lernen oder aber...", begann der blonde Rettungsassistent. Er löste seine Hand von Sam und spielte an ihrem Reißverschluss der Jacke herum. Die Brünette schaute auf seine Hand an ihrer Jacke. "Oder aber...?", hakte sie nach. Auch Samantha grinste ihren Freund an. Sie hatte da auch so ihre Ideen, aber das sprach sie nicht aus. Zumal sie, kaum hatte sie ihren Gedanken im Kopf um ihn auch auszusprechen, schon die Lippen ihres Freundes auf ihren spürte.
Ein wenig überrumpelt schloss Sam dann doch für den Moment die Augen. Sie löste sich aber schnell von ihrem Kollegen und Freund und schaute ihn an. "Was auch immer dein oder aber... sein mag, ich würde das nicht unbedingt hier machen wollen." Sie grinste wieder. Diesmal aber ein wenig verschwörerisch. Mit der Hand strich sie dem Blonden über die Wange und erhob sich. Sie strich sich ihre Kleidung glatt und zog ihre Lederhose zurecht.
"Und dein Oder aber... soll anders sein als meines?", fragte Torsten herausfordernd. Er erhob sich ebenfalls und trat zu der Brünetten. Sam war gut ein Kopf kleiner als er, weswegen er sich eh zu ihr herunterbeugen musste. Er schob seine Finger in die Schlaufen ihrer Hose und zog sie an diesen zu sich heran. Die Hände des Blonden ließen ihre Hose los und legten sich auf den Hintern der Brünetten, der sich in der Lederhose deutlich abzeichnete. Er schob sie so noch etwas enger zu sich heran. Torsten beugte sich zu der Brünetten und küsste sie.
Als er sich von ihr löste lächelte er sie an. "Vielleicht so was?", fragte er sie fast schon tonlos. Sam nickte langsam. "Vielleicht", entgegnete sie. Sie legte ihre Arme um den Rettungsassistenten und schob sich noch etwas enger an ihn heran. "Was sagt man in solch einem Fall? Zu mir oder zu dir?", fragte sie ihn, was nun den Blonden seinerseits lachen lies. Er löste eine Hand von ihrem Hintern und strich ihr durch die Haare. "Was antwortet man in dem Fall?", flüsterte er, ehe er sie noch mal küsste. "Zu dir?", kam es leise von Sam, gegen seine Lippen gehaucht. Sie löste ihre Arme von ihm und schob ihren Freund etwas von sich weg. "Ich finde das Rettungszentrum ist nicht grade der passende Ort für so was", meinte sie leise. Sie reckte sich kurz auf ihre Zehen und küsste ihren Freund während sie mit ihrer Hand über seinen Hintern fuhr und in seine hintere Hosentasche fuhr. "Wenn du das meinst...", flüsterte er, zog sie wieder zu sich und hob sie an ihrem Hintern hoch und setzte sie auf seine Hüfte. Sam lies ein erschrecktes Kreischen hören und lachte dann doch. "Du hinterhältiges...", lachte sie. "Hinterhältiges... was?", fragte Torsten nach. "Nichts", lachte Sam und verschloss mit ihren Lippen, die seinen, um ihm nicht antworten zu müssen.

"Da seid ihr ja!" Noch etwas dumpf drang die Stimme von Torstens Mutter an das Ohr der Rettungsassistentin. Sie hatte noch immer ihren Helm auf, den sie nun abnahm und ihre dunklen Haare ausschüttelte. Auch Torsten tat es ihr nach und nahm den Helm ab. "Eigentlich wollte Sam ja zu sich fahren", meinte der Blonde, was ihm nur ein Grinsen seiner Freundin einbrachte. "Er lügt", grinste Samantha. Sie legte sich den Helm über das Handgelenk und trat zu der Mutter von Torsten.
"War er eigentlich schon immer so?", fragte Sam ein wenig leiser. Sie rollte mit den Augen zu Torsten hinüber, der seine Maschine noch parkte. "Er war schon immer sehr fürsorglich, falls du das meinst, Sam", kam die Antwort von Frau Biedenstedt. Samantha nickte zustimmend. "Das war's also", lächelte sie und schaute über die Schulter zu Torsten zurück. Sie lächelte ihn an. "Dann hat er also das von seinem Vater oder? Ich meinte den Willen dazu, anderen zu helfen?", schlussfolgerte Sam. Sie folgte der Mutter ihres Freundes in den Garten wo sie ihren Helm auf den Tisch legte und sich auf einend er Gartenstühle fallen lies. Sam schlug die Beine übereinander und lehnte sich zurück. Sie legte den Kopf in den Nacken und massierte sich die Nasenwurzel. "Möchtet ihr zwei Kaffee?", fragte Torstens seine Mutter. Sie lief, ohne eine Antwort abzuwarten schon ins Haus. Ihr Sohn, der ebenfalls hinzu gekommen war schüttelte nur den Kopf. Er lächelte und ging neben seiner Freundin in die Hocke. Sam blickte zu ihrem Freund hinunter und strich sich die Haare zurück.
Torsten war sich sicher, wenn Sam eine Sonnenbrille aufgehabt hätte, dann hätte sie diese in die Haare geschoben. "Was hast du schon wieder mit meiner Mutter ausgeheckt?", fragte der Student. Er legte Sam eine Hand auf ihr Bein und sah sie an. "Nichts", kam die Antwort von Sam. Sie grinste, beugte sich zu ihrem Freund und legte ihm die Hände an die Wangen. Sie lächelte kurz und legte ihm ihre Lippen auf seine. Sie schloss die Augen, während sie ihn weiter küsste. Wenn es nach den Beiden für den Moment gehen würde, konnte die Welt ruhig einen Moment stehen bleiben.
"So, ihr Zwei! Euer Kaffee ist fertig", riss Torstens Mutter die beiden aus ihrem Kuss. Nur ein wenig widerwillig trennten sich die beiden. "Perfektes Timing", lächelte Sam. Sie richtete sich wieder auf und nahm die warme Kaffeetasse in die Hände die ihr gereicht wurde. Sie nahm einen Schluck, stellte die Tasse vor sich auf den Tisch und öffnete wieder ihre Jacke um diese aus zu ziehen. "Irgendwann ersticke ich noch, unter der Jacke", lachte Sam. "So schnell erstickst du nicht", grinste Torsten. Er hatte sich erhoben, küsste Sams Haare und setzte sich dann neben sie. "Aber da erzählte ich dir doch auch nichts Neues oder?" Sam sah Torsten von der Seite her an. "Nein, Herr Doktor Biedenstedt", grinste Sam frech. Sie nahm hastig noch einen Schluck von ihrem Kaffee um nicht noch etwas sagen zu müssen, was vermutlich auch besser war. Sie kannte ja ihr loses Mundwerk.
Torsten lachte sie an. "Noch nicht, Frau Doktor Da'Vin", konterte er ihre Aussage. Er schüttelte den Kopf und nahm auch einen Schluck von seinem Kaffee. "Ihr seid spät dran heute, wart ihr noch im Rettungszentrum?", fragte Torstens Mutter. Sie schaute die beiden aufmerksam an. Sam nickte leicht. "Ja, wir waren die alte Truppe besuchen. Sie fehlen einem schon. Vor allem die dicke, Anneliese kann einem echt fehlen." "Ja, man kann nicht mit aber auch nicht ohne die Dicke hm?", fragte Torsten ein wenig nachdenklich. Er griff nach einer Hand von Sam und umschloss ihre Finger mit seiner Hand. "'Ist doch wie mit der Crew; erst kann man sich nicht ab und dann... möchte man das Team nicht mehr verlassen", agumentierte Sam, die ihre Tasse wieder abstellte. "Erinnerst du dich noch an deinen ersten Tag bei der Truppe?", fragte Torsten. Sam lehnte sich etwas zurück.Sie überlegte, während sie mit dem Daumen über die Finger von Torsten strich. "Lass mich nachdenken. Ich war ja von Anfang an, für die Nachtcrew vorgesehen... Aber René und die anderen hatten mich von Anfang an normal aufgenommen im Team.... Außer mit Kai... Mit dem bin ich dauernd aneinander gerasselt. Erinnerst du dich an den Einsatz von uns, wo wir die alte Dame mit der Winde aus dem Schornstein holen mussten?"
Torsten nickte. "Ja, ich habe den Bericht gelesen, schien ja eine witzige Aktion gewesen zu sein!?" Jetzt war es Sam, die nickte. "Für die alte Dame sicher weniger. Ich weiß gar nicht mehr wie sie auf das Dach gekommen war, aber sie wollte durch den Schornstein wieder zurück ins Haus. Tja und dabei ist sie wohl stecken geblieben", erzählte Sam. Sie zuckte mit den Schultern. "Aber an dem Tag hab ich mich mit unserem Notarzt nur in den Haaren gehabt. Kai wollte einfach nicht einsehen, dass ich vielleicht Recht haben könnte." Biedenstedt nickte zustimmend. "Ich war ja am ersten Tag mit Wollcke aneinander geraten. Ich glaube, wir hatten einfach nicht den gleichen Humor."
"Ja, das hast du erzählt", nickte Samantha. Sie schlug die Beine übereinander während sie sich wieder zurücklehnte. "Aber Kai und du hatten ja auch nicht den besten Start, oder irre ich mich? Bist du ihm nicht auch am ersten Tag auf die Füße getreten?" Da'Vin lachte auf. "Oh ja! Konnte ich ja nicht wissen, dass er Koreaner und nicht Japaner ist", murmelte Sam. "Autsch! Das hast du aber nicht erzählt, dass du ihn gleich am ersten Tag beleidigt hast." Sam zuckte die Schultern. "Hab es nie als wichtig empfunden. Und so wichtig war das nun auch wieder nicht." Torsten war es nun der nickte. "Stimmt." Er wandte sich an seine Mutter: "Können wir heute Nacht hier bleiben? Oder hast du anderen Besuch?" Torstens Mutter schüttelte den Kopf. "Ich habe keinen anderen Besuch außer euch zwei", antwortete sie. Sam schaute auf. "Wen mir müsst ihr euch keinen Stress machen. Ich kann auch nachher nach Haus fahren", meinte sie. Ihr Freund sah sie ernst an. "Nein! Das kommt nicht in Frage", kam es von Torsten. Er griff wieder nach Sams Hand. "Du bleibst hier und Morgen fahren wir dann gemeinsam zur Uni."
Sam gab sich geschlagen. Sie nickte und entspannte sich etwas. "Wir müssen nachher noch lernen", murmelte sie. "Das wird wieder eine lange Nacht." Sie seufzte und schloss die Augen. Zumindest für einen Moment. Sie nahm wahr, wie Torsten sich erhob und lies sie wieder die Augen öffnen. Er war aufgestanden und stand nun hinter ihr. "Aber du willst nicht mit leerem Margen lernen oder?", fragte er sie, beugte sich zu ihr herunter und küsste sie kurz. "Warum nicht?", konterte die Brünette. Sie grinse und strich ihm kurz über die Wange.
Auch sie erhob sich. "Na nu!", sagte sie und lachte. "Ich dachte du gehst Essen holen?", fragte sie und schob dann ihren Freund vor sich her ins Haus. So wie Sam die Mutter von Torsten kennen gelernt hatte, hatte diese schon das Essen fertig. Und es wartete nur noch darauf dass man es verzehrte. Torsten und Sam holten das Mittagessen aus der Küche und brachten es nach draußen. "Das ist schon wieder viel zu viel", meinte Sam wohlwollend. Sie stellte die Schüssel die sie in den Händen hatte ab und lies sich wieder auf ihren Platz fallen. Torsten hatte die Teller und das Besteck geholt und verteilte es nun auf dem Tisch.

Sam kreischte auf, als sie die kalten Hände von Torsten an ihren Seiten spürte. "Wo warst du?", fragte sie ihn und öffnete die Augen. Er hatte sie an den Hüften gepackt und unter sich gezogen, so dass er jetzt über ihr war und seine Hände von ihrem Körper nahm. Er griff nach ihren Händen und hielt diese neben ihrem Körper fest. Sam strampelte verzweifelt um sich zu befreien, aber ihre Freund war stärker. Er drückte sie mit seinem Gewicht auf das Bett.
Seine Stimme, war sanft und doch leise und ein wenig geheimnisvoll, als er sprach. "Hör auf dich zu wehren", flüsterte er in ihr Ohr, als er sich zu ihr beugte. Sam bekam eine Gänsehaut, als Torsten sanft an ihrem Ohrläppchen kaute. Es schauderte die Brünette und lies sie sogar leise seufzen. Sie schloss die Augen wieder um den Moment noch etwas mehr genießen zu können. Es war schon eine Weile her, dass sie und er so wie jetzt zusammen waren. Wärend sie noch mit Anneliese geflogen waren ging das hier ja nicht so wirklich. Sie hätten sicher Ärger mit dem Kommodore bekommen. Und genau das wollten sie vermeiden. Aber hier, in den heimischen vier Wänden war das egal.
Hier gab es keine Regeln, die verboten dass sie zusammen waren. Sie hätten auch schon wärend des aktiven Dienstes bei den Rettungsfliegern zusammen sein können, aber da hatten sie beide noch nicht kapiert, was der eine, für den anderen empfindet. Da war halt alles anders als jetzt. Das jetzt war eh anders. Sam konnte es nicht benennen.
Sie schaffte es eine Hand zu befreien und diese an die Wange von ihrem Freund zu legen. Die Brünette schob Torsten so ein wenig von ihrem Ohr weg und schaute ihn an. "Guten Morgen", flüsterte sie ihm zu und zog ihn dann zu einem Kuss zu sich herunter. Sam lächelte als sie sich von ihm löste. "So kannst du mich gern öfter wecken", meinte sie leise. Torsten lachte sie an. "Gewöhn dich nicht zu sehr daran", schmunzelte er.

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